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Standpunktdiskussion

CMC Masters Club: "No Limits - Geregelte Grenzen oder eingrenzende Regeln?"

28.06.2016 - In der Höll/Bucklige Welt


Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht? Überbordende Bürokratie ist das Faktum!

Der CMC Masters Club präsentierte sich einmal ganz anders: KommR Ferdinand Fischer, Geschäftsführer Harley Davidson Wien, lud in sein Wochenend-Refugium in die Bucklige Welt im südöstlichen Niederösterreich ein. Ferdinand Fischer hat es geschafft, nicht nur zum Inbegriff einer Kultmarke zu werden, sondern auch gleich selbst Kult-Status zu erlangen: als "Harley-Papst" und „legaler Drogendealer".

Gemeinsam mit Univ. Prof. Mag. Dr. Leopold Neuhold, Professor für Ethik und Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Graz, stellten die beiden den Abend unter das Motto "No Limits - Geregelte Grenzen oder eingrenzende Regeln?". „Die Notwendigkeit eines Bürokratieabbaus zugunsten der österreichischen Wirtschaftstreibenden ist längst bekannt. Langsam wird es Zeit, dass weniger geredet und mehr gehandelt wird!", brachte es Fachverbands UBIT-Obmann Mag. Alfred Harl, der die Veranstaltung moderierte, auf den Punkt. 

Wo soll es hingehen? Zahlreiche Fragen stehen im Raum.
Im Rahmen des Treffens wurden viele Fragen thematisiert und Antworten gesucht: Welche Regeln sind für einen fairen Umgang in der Wirtschaft nötig? Welche Unterstützung müssen Wirtschaftstreibende von der Gesellschaft erfahren? Wie kann verhindert werden, dass Regeln zu Lasten einzelner Gruppen gehen? Welchen Stellenwert haben Arbeitgeber? Welches regulatorisches Interesse hat die Gesellschaft gegenüber Wirtschaftstreibenden? Wer muss wie weit geschützt werden - Sonntagsöffnungszeiten? Organisiert sich eine Gesellschaft selbst? Können wir alles dem freien Markt (Gewerbeordnung) überlassen und wer ist der Markt?

Alle diese Fragen brennen den Wirtschaftstreibenden unter den Nägeln. Die beiden Experten KommR Ferdinand Fischer und Prof. Dr. Leopold Neuhold gaben Einblick in ihre Standpunkte - und dies teils mit viel Humor. Gespickt mit einigen skurrilen Beispielen für Regularien und Vorschriften und vielen humorvollen Beiträgen gingen dem Thema die Ernsthaftigkeit und Wichtigkeit nie verloren.

Das war auch in der abschließenden Diskussion zu spüren: Hier müssen endlich die richtigen Schritte gesetzt werden. Ein Vereinfachung bzw. eine Verschlankung der Bürokratie ist längst überfällig. 

Experten aus der Wirtschaft sind sich einig: Bürokratieabbau ist nötig
Der CMC Masters Club (Certified Management Consultants) ist die Business Plattform für alle CMCs und veranstaltet exklusive regionale und bundesweite Networking-Events. Damit wird den CMCs der direkte Kontakt zu interessanten KooperationspartnerInnen und KundInnen eröffnet.

Neben den Vertretern der UBIT, FV-Obmann Alfred Harl und Geschäftsführer Philipp Graf, der incite-Geschäftsführer Alfons Helmel und den beiden Standpunktvertreter KommR Ferdinand Fischer und Prof. Dr. Leopold Neuhold fanden sich auch viele ExpertInnen aus der Wirtschaft & Beratungsbranche ein. Unter den knapp 40 Teilnehmer tummelten sich unter anderem Mag. Dr. Wilfried Drexler (Suxxess Consult Unternehmensberatungs GmbH), Mag.rer.soc.oec. Claudia Melchert-Strohmaier, CMC (cms consulting e.U.), Dr. Sabine Fischer (SYMFONY Consulting Dr. Sabine M. Fischer), Hans-Georg Göttling (Ratio Betriebsberatungsges. mbH), Dr. Norbert Griesmayr (VAV Versicherungs-Aktiengesellschaft), Alfons Helmel (incite GmbH), Michael Herdlitzka (Institut für Soziale Kompetenz), Mag. Alexander Klug (Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien AG), Ing.Josef Reichmann (Raiffeisenbank NÖ Süd Alpin), Dr. Wolfgang Reiger (IfM - Institut für Management GmbH) und viele mehr. 

Am Ende der Diskussion waren sich Standpunktvertreter und Publikum einig: Regeln sind wichtig und helfen, in der Welt zurecht zu kommen und miteinander zu leben - finden allerdings ihre Grenzen, wenn der Sinn dahinter nicht mehr erkenn- und nachvollziehbar ist.

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