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CMC-Verleihung

 UBIT-Delegation bei internationalem Management-Meeting

Seit mittlerweile 3 Jahren bietet die Fachgruppe Mitgliedern eine einzigartige Möglichkeit, ihr Wissen rund um Betriebswirtschaft, Unternehmensführung und Consulting auf den letzten Stand zu bringen:
Während im ersten Jahr nur etwa ein Dutzend Berater an der geförderte Bildungsreise zur Jahreskonferenz der Academy of Management teilnahm, nutzten in diesem Jahr bereits mehr als 30 Teilnehmer das Angebot der Fachgruppe, das erneut zum weltweit größten Zusammentreffen von Wirtschaftsexperten und -wissenschaftern aus aller Welt führte. Mehr als 8.000 Teilnehmer füllten die Tagungsstätten der AOM, die sich auf ein Konferenzzentrum und die Meetingräume von 8 großen Hotels der Stadt Montreal erstreckten. Die Dimensionen der Konferenz trainierten also nicht nur die kleinen, grauen Zellen der Teilnehmer sondern auch deren Kondition auf den Wegen zwischen den Örtlichkeiten.

„Dare to Care" und die Qual der Wahl
Wie schon im Vorjahr wählte die Academy of Management mit „Dare to Care" ein Jahresthema aus dem Bereich Corporate Social Responsibility (CSR). Vor allem die Beiträge zum Thema Unternehmensführung und Führung im Allgemeinen befassten sich mit der Frage, wie unternehmerischer Erfolg, Empathie und soziale Verantwortung vereinbar seien, bzw. ob sie einander langfristig nicht sogar bedingen würden. Doch neben den Schwerpunkt-Vorträgen zu diesem Thema war das Programm aus Hunderten von Symposien, Präsentationen wissenschaftlicher Arbeiten, Vorträgen und Workshops, wie immer sehr vielseitig. Das Feedback der Teilnehmer zum fachlichen Niveau fiel entsprechend unterschiedlich aus: während die einen tatsächlich neue Ansätze für ihre Arbeit fanden, sahen sich andere eher in Bezug auf bewährte Methoden bestätigt.

Parlez-vouz Francais?
Waren bisher die Reiseziele der AOM-Exkursionen jeweils Wirtschaftsmetropolen innerhalb der USA, lag das Reiseziel diesmal in Kanada und mit Montreal zudem in einer französischsprachigen Stadt: eine Stadt mit nahezu 4 Millionen Einwohnern, mit einer höchst wechselhaften Geschichte die, anders als die vieler anderer amerikanischen Städte, mehr als 5.000 Jahre zurück reicht und deren Stadtbild nicht nur durch diese Geschichte, durch die Zweisprachigkeit sondern auch durch die 4 Universitäten geprägt ist.

Einblicke in einen besonderen Wirtschaftsraum
Neben dem Input für die Beratungstätigkeit nahmen die Teilnehmer aber auch neue Einblicke in Kanadas Wirtschaft mit nach Hause. Die Gelegenheit dazu bot ein formelles Abendessen, zu dem der Fachverband UBIT lud und zu dem Handelsdelegierter Dr. Robert Luck extra aus der Außenhandelsstelle der AWO in Toronto nach Montreal gekommen war. Er zeichnete in seinem Kurzvortrag das Bild der Wirtschaft eines Landes, die zwar riesige Ausdehnung hat, aber nur etwa 4-mal so viele Einwohner wie Österreich. Zugleich kann Kanada aber eine sensationelle Wirtschaftsleitung vorweisen, wenngleich die Abhängigkeit vom US-Amerikanischen Wirtschaftsraum groß ist. Luck unterstrich auch die Chancen der kanadisch-österreichischen Zusammenarbeit: so wären in jüngster Zeit vor allem österreichische Unternehmen in den Bereichen Umweltschutz und Energieeinsparung in Kanada erfolgreich tätig und konnten mit ihren Vorgaben bereits konkrete Standards in Kanada setzen. Bilaterale Abkommen würden diese Zusammenarbeit künftig weiter erleichtern.

Konzentration auf das Wesentliche
Wenngleich die Ziele der Bildungs- und Marktsondierungreisen der UBIT in der Vergangenheit durchaus vielfältig waren - räumlich wie auch inhaltlich - so zieht sich ein roter Faden durch alle Exkursionen: der Networking-Faktor. „Denn", so bestätigt UBIT-Obfrau Dr. Ilse Ennsfellner die Zielsetzung der Fachgruppe, „neben Wissen bringen die Teilnehmer aller UBIT-Reisen immer gute Kontakte mit nach Hause - internationale Kontakte wie auch Kontakte zu Mitreisenden, die eine gute Basis für eventuelle Kooperationen bilden können. Umso mehr freut es mich, dass sich in diesem Jahr auch die Fachgruppen Wien und Steiermark unserer Initiative angeschlossen haben." Voraussetzung für den Networking-Effekt: perfekte Organisation, denn - von der Anreise über die Konferenzteilnahme bis hin zum Rahmenprogramm - das Programm war wie immer dicht gepackt und ebenso straff wie perfekt durchorganisiert. Das Resümee: besser kann man in seine Bildung und ein verlängertes Sommerwochenende nicht investieren.

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